yoyo@home - Rechenplattform für Naturwissenschaften

 ortsunabhängig
Mit Heimcomputer oder Smartphone an Naturwissenschaft teilnehmen

Projektinformationen

Verteiltes Rechnen, Smartphone, Mathematik, Physik, Evolutionsforschung

Kontakt

Uwe Beckert
beckert [at] gmx.de

Institution

Rechenkraft.net e.V.
Projektzeitraum ab: 
27.05.2007
Zielgruppe: 
Geeignet für Schulklassen: 

Ort

ortsunabhängig
Tätigkeiten: 
technischer Anspruch: 
Digitaler Typ
Weitere Informationen: 
Hinweis: Die Projektwebsite ist nur in englischer Sprache verfügbar.

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Worum geht es in dem Projekt konkret?

yoyo@home unterstützt Projekte kleinerer Forschungsgruppen und von Einzelpersonen aus verschiedenen naturwissenschaftlichen Disziplinen (z.B. Evolutionsforschung, Partikel-Physik, Mathematik), die einen enormen Rechenbedarf haben. Dabei geht es sowohl um angewandte Forschung, als auch um Grundlagenforschung. yoyo@home ist ein verteiltes Rechenprojekt, welches die Rechenkapazitäten von Heimcomputern und Smartphones den Projekten zur Verfügung stellt. Auf yoyo@home können Forscher eigene Projekte laufen lassen und so die Rechenleistung von mehr als 6000 Computern (Stand Juli 2014) nutzen.

Wie können Bürger mitforschen?

Den eigenen Rechner einfach am Projekt anmelden, die entsprechende Software herunterladen und ungenutzte Rechenzeit den wissenschaftlichen Aufgaben spenden. Wissenschaftlich interessierte Bürgerinnen und Bürger können ihre eigenen Applikationen laufen lassen: hier betreiben Bürger selbst Wissenschaft.

Was passiert mit den Ergebnissen?

Die Ergebnisse werden öffentlich zur Verfügung gestellt, z.B. unter http://arxiv.org/ oder http://factordb.com/ und können frei benutzt werden. Der Fortschritt der einzelnen Projekte wird auf yoyo@home dargestellt.

Wozu trägt die Forschung bei?

Da verschiedene Projekte auf der Platform laufen werden verschiedenste Forschungsgebiet unterstützt: Evolution@home simuliert verschiedene Typen von Populationen und fokussiert sich dabei auf die mitochondriale DNA. Das Projekt Muon dient der Optimierung der in einer geplanten Neutrinofabrik produzierten Elementarteilchenmenge. Odd Weird Search und ECM Faktorisierung sind Mathematikprojekte, die das grundlegende Verständnis der Zahlentheorie verbessern sollen. Das OGR Projekt sucht den optimalen Golomb-Maßstab der Länge 28. Golomb-Lineale finden Anwendung beim Entwurf von Gruppenantennen, wie beispielsweise Radioteleskopen. Auch die Anordnung von Feldsensoren in Kernspintomographie nutzt Eigenschaften von Golomb-Maßstäben.

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