Projekt Roadkill

 ortsunabhängig
Für die Sicherheit von Mensch und Tier im Straßenverkehr.

Projektinformationen

Roadkill, Wildunfall, Straßen-Ökologie, Tiere, Open-Map

Kontakt

Florian Heigl
florian.heigl [at] boku.ac.at

Institution

Institut für Zoologie, Universität für Bodenkultur, Wien
Projektzeitraum ab: 
05.03.2014
Zielgruppe: 
Geeignet für Schulklassen: 

Ort

ortsunabhängig
technischer Anspruch: 
Analoger Typ
Projektwebsite: 

Besuchen Sie uns auf

Worum geht es in dem Projekt konkret?

In diesem Projekt wird es Ihnen ermöglicht, an einem wissenschaftlichen Projekt zum Thema “Roadkill” aktiv mitzuarbeiten. Es wird erhoben, welche Tiere auf Straßen zu Tode kommen und welche Gründe es dafür geben könnte. Mit Ihren Daten werden Hotspots identifiziert (s.u.) und es wird versucht, diese Brennpunkte zu entschärfen.

Wie können Bürger mitforschen?

Sind Sie auf einer Straße unterwegs und beobachten ein totes Tier, welches von einem Fahrzeug erfasst wurde, melden Sie dies einfach über unser Online-Formular. Sie können dies an Ort und Stelle mittels Smartphone tun, oder Sie notieren sich die Stelle und geben die Daten zuhause an einem Computer mit Internetverbindung ein.

Was passiert mit den Ergebnissen?

Unser klares Ziel ist, die Anzahl an Roadkills soweit wie möglich zu reduzieren, indem wir den Ursachen der Roadkills auf den Grund gehen. Der erste Schritt dazu ist einen Überblick über Anzahl, Umfang und Verbreitung von Roadkills zu bekommen. Durch das Zusammentragen von vielen einzelnen Daten zu einem großen Datensatz ist es möglich genau festzustellen, zu welchen Bedingungen (Wetter, Uhrzeit, …), an welchen Standorten (Wald, Wiese, Ortsgebiet, …) und auf welchen Straßen welche Tierarten Opfer von Roadkills werden. Neben der Beantwortung dieser wissenschaftlichen Fragestellungen ist es uns möglich, „Hotspots“, also Orte an denen es besonders häufig zu Roadkills kommt, zu identifizieren und in Zusammenarbeit mit Behörden, NGOs und Gemeinden zu entschärfen.

Wozu trägt die Forschung bei?

Die gewonnenen Daten werden zur Erreichung von vier Hauptzielen verwendet: 1.) Wissenschaftlicher Erkenntnisgewinn und entsprechende Publikationen, 2.) Sensibilisierung der teilnehmenden Personen für das Thema Roadkill, 3.) Identifizierung von Roadkill Hotspots und möglicher Entschärfung derselben in Kooperation mit NGOs und öffentlichen Einrichtungen und, eine Vision von uns, 4.) Implementierung der Daten in Navigationsgeräte um vor neuralgischen Straßenabschnitten warnen zu können.

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