Plastikpiraten

 ortsunabhängig
Das Meer beginnt hier!

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Plastikmüll, Flüsse

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Redaktionsbüro Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane
jugendaktion [at] wissenschaftsjahr.de

Institution

Wissenschaftsjahr 2016*17 – Meere und Ozeane
Projektzeitraum ab: 
16.09.2016
Zielgruppe: 
Geeignet für Schulklassen: 

Ort

ortsunabhängig
technischer Anspruch: 
Analoger Typ

Worum geht es in dem Projekt konkret?

Unsere Bäche, Flüsse und Ströme bringen neben Wasser auch Plastikmüll in die Meere und Ozeane. Dabei handelt es sich um Makroplastik, wie zerfetzte Plastiktüten, scharfkantige Joghurtbecher oder verknotete Kunststoffschnüre und Mikroplastik: Kleinstpartikel, die wir kaum noch wahrnehmen können. Im Meer gefährdet dieser Müll Tiere und gelangt in die marine Nahrungskette. Die Forschung kann auf eine wachsende Datenbasis zur Belastung der Weltmeere mit Kunststoffen zurückgreifen. Doch das Vorkommen von Plastikmüll in und an Fließgewässern in Deutschland ist vielerorts noch unerforscht. Die Citizen-Science-Aktion „Plastikpiraten“ trägt dazu bei, diese Lücke zu schließen. Jugendliche aus Deutschland und Großbritannien zwischen 10 und 16 Jahren können an der Aktion teilnehmen und dabei sogar etwas gewinnen!

Wie können Bürger mitforschen?

Die Plastikpiraten – Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren in Projektgruppen – erheben bundesweit Daten zu Kunststoffvorkommen an und in Fließgewässern. Wie viel und welcher Plastikmüll lässt sich dort finden? Wo sammelt sich besonders viel Müll? Und welche Rolle spielen Fließgeschwindigkeit und Wassertiefe dabei? Mit wissenschaftlichen Methoden wird gefiltert, gewogen, gezählt und das Ergebnis auf einer digitalen Deutschlandkarte dokumentiert.

Was passiert mit den Ergebnissen?

Mit den gewonnenen Daten arbeitet anschließend die Kieler Forschungswerkstatt weiter. Dort wird zum Beispiel festgestellt, welche Flussabschnitte besonders stark mit Plastik verschmutzt sind und wie sich die Belastung von der Quelle bis zur Mündung eines Flusses entwickelt.

Wozu trägt die Forschung bei?

Aus den Daten der Forschung lassen sich Schutzmaßnahmen ableiten, die Flüssen, Meeren und letztlich uns selbst zugute kommen.

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