Genealogisches Postkartenarchiv

 ortsunabhängig
Auf den Reisespuren der Ahnen

Projektinformationen

Familienforschung, Crowdsourcing, Digitale Dokumente, Postkarten

Kontakt

Patrick Geiser
info [at] genpas.de

Institution

ohne Instituion entwickelt und privat geführt
Projektzeitraum ab: 
20.01.2016
Zielgruppe: 
Geeignet für Schulklassen: 

Ort

ortsunabhängig
Tätigkeiten: 
technischer Anspruch: 
Analoger Typ
Projektwebsite: 

Worum geht es in dem Projekt konkret?

Das Projekt genpas (genealogisches Postkartenarchiv) dient der Strukturierung und digitalen Archivierung von Postkarten, die keinem Urheberrecht unterliegen und gelaufen sind. Im Vordergrund stehen der Kartentext und die Empfängeradresse. Das Motiv der Karte ist nicht primär relevant. Kernelement der Arbeit ist der Übertrag der altdeutschen Schriften in ein digitales Schriftformat, wodurch der Zugang für alle Leser ermöglicht wird und mittels eines Suchsystems nach Namen oder anderen Schlagworten gesucht werden kann. Mittelpunkt des Projektes ist die Webseite www.genpas.de. Von dort aus ist die Sammlung für die ganze Welt kostenfrei und ohne Registrierung zugänglich. Die Postkarten werden mit Vor- und Rückseite sowie Kartentext und Empfängeradresse dargestellt. Sie sind nach Jahreszahlen katalogisiert und können über die Suchfunktion selektiert werden. Zu jeder Karte sind über die Kommentarfunktion Übersetzungsfehler oder Fehlstellen nachtragbar.

Wie können Bürger mitforschen?

Interessierte Teilnehmer, die die altdeutsche Schrift lesen können oder diese erlernen möchten sind herzlich zur Mitarbeit eingeladen. Die Zusammenarbeit ist notwendig, damit möglichst viele Schriftkundige die ihnen zugänglichen Sammlungen für die Nachwelt sichern. Wer mit der altdeutschen Schrift nicht vertraut ist, kann das Projekt durch die Einsendung von digitalen Kopien seiner Sammlung unterstützen. Im Vordergrund der Arbeit steht der Übertrag vom Kartentext in ein digitales Schriftformat mit einem Textverarbeitungsprogramm (z.B. Word). Derzeit werden aus urheberrechtlichen Gründen nur Postkarten akzeptiert, deren Poststempel von vor 1931 stammt. Im nächsten Schritt wird die Karte beiderseitig eingescannt oder fotografiert (ohne Blitz). Abschließend werden die drei Dokumente per E-Mail an info@genpas.de gesendet. Das Original bleibt beim Eigentümer. Nach der Qualitätskontrolle bezüglich des Scans und der Transliteration wird die Karte auf www.genpas.de veröffentlicht. Neben einem Textverarbeitungsprogramm wird eine E-Mailadresse sowie ein Scanner oder eine Fotokamera benötigt. Auf Wunsch wird der Name des Einsenders mit veröffentlicht. Dies ist bitte in der E-Mail zu erwähnen.

Was passiert mit den Ergebnissen?

Die Postkarten werden samt Text in einer Datenbank gespeichert und auf der Webseite www.genpas.de veröffentlicht. Der Zugang ist für jeden Menschen auf der Welt kostenfrei und ohne Registrierung möglich.

Wozu trägt die Forschung bei?

Der weltweit verstreute Bestand an historischen Postkarten mit Nachrichten unserer Vorfahren ist derzeit nicht zugänglich. Oft liegen diese Karten vergessen in privaten Sammlungen oder bei Händlern. Ziel des Projektes ist es, diese Nachrichten kostenfrei für alle zugänglich zu machen. Die Arbeit dient der Unterstützung von Familienforschern, indem durch die Schlagwortsuche nach Namen gesucht werden kann. Weiter werden wertvolle historische Informationen aus dem Leben unserer Vorfahren gesichert und dadurch auch kulturgeschichtliche Daten zusammengetragen. Es findet kein kommerzieller Verkauf statt.

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