Flora von Bayern

 ortsunabhängig
Bayerns Pflanzenwelt entdecken und erleben

Projektinformationen

Flora, Naturschutz, Biodiversität, Pflanzen, Artbestimmung

Kontakt

Iris Leininger
bayernflora [at] bsm.mwn.de

Institution

Staatliche Naturwissenschaftliche Sammlungen Bayerns mit dem SNSB IT Zentrum
Botanische Staatssammlung München
Bayerisches Landesamt für Umwelt
Projektzeitraum ab: 
01.10.2013
Zielgruppe: 
Geeignet für Schulklassen: 

Ort

ortsunabhängig
technischer Anspruch: 
Analoger Typ
Projektwebsite: 

Worum geht es in dem Projekt konkret?

Ziel des vom WWF Deutschland und dem Bayerischen Landesamt für Umwelt geförderten Projekts ist es, alle in Bayern vorkommenden Gefäßpflanzen einschließlich der natürlich vorkommenden, neu eingebürgerten, invasiven, aber auch der gegenwärtig ausgestorbenen Arten zu beschreiben. Die Veränderungen im Auftreten der Pflanzen über Zeit und Raum - besonders in den letzten Jahrzehnten - wird erfasst und dokumentiert. Gerne möchten wir bei dieser umfangreichen Aufgabenstellung mit Ihnen zusammenarbeiten. Wir laden Sie daher ein, sich aktiv an der Dokumentation der Pflanzen in Bayern und der Zusammenführung der Beobachtungen zu einer neuen Flora von Bayern zu beteiligen. P.S.: eine "Flora" ist die beschreibende Zusammenfassung aller Pflanzenarten in einem Gebiet.

Wie können Bürger mitforschen?

An der Botanik Interessierte können die Flora von Bayern auf verschiedene Weise unterstützen. Wie das genau funktioniert, finden Sie auf unserer Homepage unter "Mitarbeit". Dort wird u. a. erklärt, wie man z.B. im Bereich der Herbar- bzw. Literaturrecherche aktiv zu einer Flora von Bayern beitragen kann. Hilfe bei der Bestimmung von Pflanzen erhalten Sie durch eine große Auswahl an Bestimmungsschlüsseln und in einem Forum. Über das Forum ist es auch möglich Einzelfundmeldungen an die Flora von Bayern zu übermitteln. Wer gerne in der Gruppe unterwegs ist und nützliches wie erstaunliches über Pflanzen erfahren möchte, findet in einem Veranstaltungskalender eine Übersicht aller botanischen Exkursionen. Sie werden in der Regel durch ausgewiesene Pflanzenkenner geführt und die Teilnahme ist meist kostenlos.

Was passiert mit den Ergebnissen?

Die Daten werden von unseren Mitarbeitern in einem zentralen Datenbanksystem zusammengeführt und sind später über nationale Portale sowie in internationalen Netzwerken wissenschaftlicher Daten wie über GBIF (www.gbif.org) und GFBio (www.gfbio.org) abrufbar. Es werden Verbreitungskarten der einzelnen Arten erstellt. Die Nutzung der Daten für Wissenschaft, Naturschutz, Umweltbildung, Landschaftsplanung etc. ist vielfältig.

Wozu trägt die Forschung bei?

100 Jahre nach der Veröffentlichung der letzten Landesflora im Jahre 1914 ist es Zeit für eine neue zeitgemäße Bilanz der Pflanzenwelt Bayerns. Für Wissenschaft und Naturschutz sind aktuelle Daten, die den über die Zeit stattfindenden Wandel gut dokumentieren, von großer Wichtigkeit. Sie ermöglichen zukunftsorientierte Forschung und sind Grundlage sinnvoller Schutzmaßnahmen für Arten und Lebensräume. In einer gemeinsamen Anstrengung von Ehrenamt, Wissenschaft und Naturschutz soll das Ziel einer neuen Flora von Bayern erreicht werden.

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