#fischdetektive

 ortsunabhängig
Woher kommt der Fisch auf unserem Tisch?

Projektinformationen

Nachhaltiger Fischfang, Fische, Meer, Kinder, Jugendliche

Kontakt

Dr. Anna Bockelmann
abockelmann [at] geomar.de

Institution

Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Projektzeitraum ab: 
01.11.2016
Zielgruppe: 
Geeignet für Schulklassen: 

Ort

ortsunabhängig
Tätigkeiten: 
technischer Anspruch: 
Digitaler Typ
Weitere Informationen: 
Ab April ist eine Anmeldung für die #fischdetektive über die Webpräsenz möglich. Der Aktionszeitraum ist vom 8. bis 25. Juni 2017.
Projektwebsite: 

Worum geht es in dem Projekt konkret?

Das Projekt #fischdetektive will im Wissenschaftsjahr 2016*17 - Meere und Ozeane zusammen mit Kindern und Jugendlichen fragen: Wo kommt der Fisch, den wir essen, her? Wie erkenne ich, ob ein Fisch aus einem nachhaltig befischten Bestand kommt? Wie groß und alt war der Fisch, als er gefangen wurde? Und wie kann sich der Verbraucher sicher sein, dass Fisch und Meeresprodukte auch korrekt bezeichnet werden?

Wie können Bürger mitforschen?

Um auf diese Fragen Antworten zu finden, werden bundesweit 10 bis 16-Jährige in einer dreiwöchigen Erhebungsphase vom 8. bis 25. Juni mit Probenahme-Kits als Detektive losziehen, um Proben zu gewinnen und Daten zu sammeln. Die Proben werden ans GEOMAR in Kiel geschickt und dort analysiert. Ganz kleine Gewebeproben reichen bereits aus, um Arten und Bestände mit Hilfe eines genetischen Fingerabdrucks ("Barcoding") im Molekularlabor zu identifizieren. Zusätzlich werden die Fische oder Filets vermessen sowie Angaben zu Herkunft und Fangmethoden verglichen. Die Anmeldung für die Jugendlichen ist ab April über die Webpräsenz möglich. Dort kann man auch ein Erklärvideo ansehen, Punkte sammeln und Preise gewinnen.

Was passiert mit den Ergebnissen?

Alle Ergebnisse werden in den Wochen nach der Probennahme kontinuierlich auf unserer Internetseite oder mobil auf der Webapp sichtbar. Die Schülerinnen und Schüler können sich hier jedoch auch untereinander und mit meeresökologischen Forschern vernetzen und spielerisch tiefer in das Thema einsteigen. Abschließend werden die Ergebnisse des Projektes in den Medien veröffentlicht und fachwissenschaftlich publiziert.

Wozu trägt die Forschung bei?

Die Meere und Ozeane sind weit und der Fischhandel global. Das macht eine flächendeckende Kontrolle des Fischfangs sehr schwierig. Viele Fischbestände sind in ihrer Existenz bedroht und nur eine nachhaltige Fischerei kann ihren Fortbestand sichern. #fischdetektive ermöglicht Kindern und Jugendlichen als Verbraucher selbst Einfluss zu nehmen und einen Beitrag dazu leisten, die Herkunft unserer Speisefische transparent zu machen. Um relevante Aussagen zu treffen, sind möglichst viele Datenpunkte nötig und die Kinder und Jugendlichen können über die Aktion aktiv dazu beitragen, diese in so kurzer Zeit zu bekommen.

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