Bildungsexplosion

 ortsunabhängig
Wissen hängt zusammen

Projektinformationen

Wissen, Bildung

Kontakt

Tobias Sierig
sietob [at] freenet.de

Institution

Bildungsexplosion
Projektzeitraum ab: 
01.05.2013
Zielgruppe: 
Geeignet für Schulklassen: 

Ort

ortsunabhängig
Tätigkeiten: 
technischer Anspruch: 
Analoger Typ

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Worum geht es in dem Projekt konkret?

Bildungsexplosion ist ein modernes, nichtkommerzielles Wissensportal, bei dem informative und kurzweilig-pointierte Texte durch eine interaktive Grafik in Zusammenhang gestellt werden. Einerseits ist dies ein bewusster Gegenentwurf zu den oft ausschweifend langen Texten in lexikalischen Angeboten wie Wikipedia, anderseits geht daraus unser besonderer Anspruch hervor, Informationen auf kleinstem Raum wissenschaftlich korrekt darzustellen. Damit alle Inhalte auch ohne Vorwissen begreifbar sind, ist Bildungsexplosion didaktisch gestaffelt: Soll ein Schlagwort näher erläutert werden, geschieht dies in einem eigenen Beitrag, der sich auch grafisch dem Ausgangstext unterordnet. Um die inhaltliche Qualität der Website sicherzustellen, haben wir eine kritische Redaktion etabliert, die alle Beiträge auf Herz und Nieren prüft, bevor sie publiziert werden. Bildungsexplosion gibt Bürgern die Möglichkeit eigene Beiträge zu Themen aus Wissenschaft und Bildung unter ihrem Namen zu veröffentlichen. Die Website liefert einen Querschnitt durch das ganze Weltwissen - vom Urknall bis zur Eurokrise.

Wie können Bürger mitforschen?

Bildungsexplosion sucht Mitmacherinnen und Mitmacher in den Bereichen Autorenschaft, Redaktion und technischem Support. Als Autoren können Bürger eigenes Forschungs- oder Expertenwissen publizieren oder alternativ in der Redaktion mitarbeiten. Hier wird wesentlich darüber entschieden, ob Bildungsexplosion hohen Ansprüchen auch inhaltlich genügt. Nachdem ein Beitrag durch ein Team aus Autor und Redaktion geprüft und freigegeben wurde, wird er auf die Website gestellt. Die Beiträge können - anders als bei Wikipedia - nicht von den Lesern verändert werden. Die Kommentarfunktion unter den Beiträgen sorgt aber ständig für Korrekturen, Anregungen und Verbesserungen. Nicht zuletzt muss die Website auch technisch und grafisch gepflegt werden. Bürgern, die Webseiten programmieren und designen können, bietet sich die Möglichkeit eigenes Wissen einzubringen und weiter zu entwickeln.

Was passiert mit den Ergebnissen?

Die von den Bürgerforschern erstellten Texte werden - unter dem vollen Namen ihrer Autoren - in die Website eingegliedert. Die Kapitel erhalten dann ein eigenes Kästchen in der Übersichtsgrafik bzw. Navigation und sind von dort schnell zugänglich, wo sie Interessierten zur Lektüre zur Verfügung stehen. Aus Lesern sollen so Autoren werden. Bildungsexplosion will zeigen, dass Bürgerinnen und Bürger über große Wissensressourcen verfügen dass es möglich ist, diese der Gesellschaft zugänglich zu machen.

Wozu trägt die Forschung bei?

Bildungshungrigen bieten sich heute exzellente Formen lexikalischen Wissens. Viele detaillierte Bildungsbeiträge drohen allerdings in einem kaum übersehbaren Infotainment-Meer aus Internet und andern Massenmedien unterzugehen. Dies kann Einfluss auf die Konsumgewohnheiten der User haben: die Rund-um-die-Uhr-Verfügbarkeit aufbereiteter Erkenntnisse verleitet dazu, Stehgreif-Fragen im smarten Mobil-Gerät nachzuschlagen - und den im Vorbeigehen halb gelesenen Wikipedia-Artikel gleich wieder zu vergessen. Gegenüber solcherlei Fast-food-Wissen will Bildungsexplosion eine Plattform bieten, auf der wissenschaftliche Erkenntnisse im Zusammenhang verstehbar sind. Die Inhalte von Bildungsexplosion werden durch die interaktive Übersichtgrafik nicht nur klar gegliedert, vielmehr können User jederzeit erkennen, welche Beiträge sie schon gelesen haben. So wird es verlockender die Seite wieder zu besuchen und an der eigenen Bildung weiter zu arbeiten. Bildungsexplosion schafft zudem Brücken zwischen den wissenschaftlichen Disziplinen, denn die Anordung der verschiedenen Themen wird ausschließlich durch einen Zeitstrahl vorgenommen. Beiträge aus allen Wissensgebieten stehen zwanglos nebeneinander und laden dazu ein, sie auch im Zusammenhang zu lesen.

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